Greving

"ICH GLAUBE; HILF MEINEM UNGLAUBEN!" (Markus-Evang. 9,24)

Aktuelles

Foto: Cornerstone.PIXELIO

Flötentöne gesucht!

Wir sind 12 Hobbymusiker/-innen von Anfang 30 bis nahezu 80 Jahre alt mit viel Spaß am Sopran-, Alt-, Tenor- und Bass-Blockflötenspiel. Zu unserem Repertoire gehören klassische und moderne Kirchenmusik ebenso wie volkstümliches Liedgut verschiedener Länder und moderne Musikstücke. Gelegentlich spielen wir im Gottesdienst und beim "Lebendigen Adventskalender". Zum Üben treffen wir uns zwanglos mittwochs von 17.15-18.45 Uhr im Gemeindehaus Ostlandstraße 36. Wer Noten lesen kann und mit uns musizieren möchte, kann gerne zu uns kommen. Ansprechpartnerin ist unsere Flötenchorleiterin Ingrid Rethfeld (Telefon: 0421/604891 oder 605965)
 

Gedanken zur Jahreslosung

 „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ (Markus-Evang. 9,24)

„Manchmal kann ich einfach nicht mehr glauben.“ Die Frau hat mir ihre Geschichte erzählt: Eine familiäre Krise. Dazu die Krebsdiagnose und die lange Therapie. Das hat zunehmend auch ihren Glauben, der ihr früher selbstverständlich war, in Frage gestellt. Jetzt sagt sie: „Manchmal kann ich einfach nicht mehr glauben.“ Lange reden wir über Glauben und Unglauben. Und darüber, dass beide zusammengehören.
Das Gespräch geht mir nach. Mir wird klar: Auch bei mir steht das Haus des Unglaubens nicht weit von der Kirche des Glaubens. Als aufgeklärter Mensch kenne ich immer auch den Gedanken, dass Gott nicht sein könnte, dass der Glaube in die Irre geht, dass ich bete, und keiner hört mich.
Diese Erfahrung ist nicht neu, es gibt sie nicht nur in der Moderne. Auch die Bibel kennt viele Beispiele für die Nachbarschaft von Glaube und Unglaube. Ein eindrückliches Beispiel  dafür ist die Jahreslosung  2020. Einen verzweifelten Ruf hören wir mit diesem Satz. Es ist der Schrei eines Vaters, der sein krankes Kind zu Jesus bringt. Dieses Kind ist seit seiner Geburt von einem „sprachlosen und tauben Geist“ befallen, es leidet wohl an Epilepsie. Lebensgefährdend. Der Vater bittet Jesus verzweifelt um Hilfe. Und schreit schließlich diesen Satz heraus: „Ich glaube, hilf meinem Unglauben.“
Bei der Frage von Glaube und Unglaube geht es nicht um eine interessante Diskussion, um den intellektuellen Austausch von Argumenten. Es geht um die Frage, worauf ich mich verlassen kann im Leben, wenn es ernst wird, wo es Hilfe und Halt gibt in höchster Not. (...)

(Dies ist ein Auszug der Gedanken von Herrn Landessuperintendenten Brandy zur aktuellen Jahreslosung. Den kompletten Text können Sie im untenstehenden Download des aktuellen Winter-Gemeindebriefes nachlesen.)

Ein feierlicher Augenblick

Die Zeit der Vakanz ist vorbei, denn am 12.01. wurde Frau Martina Servatius  im Gottesdienst von Frau Superintendentin Rühlemann in den Dienst als Pastorin unserer Gemeinde eingeführt. Ein Grund, sich von Herzen zu freuen.

Mögen gute Tage ihren Weg begleiten, freundliche Menschen ihr begegnen und möge Gottes Segen auf ihrem Wirken ruhen.

Foto: M. Kloppenburg

Sternsinger in Schwanewede

In den nächsten Tagen werden wieder Sternsinger durch Schwanewede ziehen. Am 10./11. Januar 2020 machen sich Kinder, verkleidet als die Heiligen Drei Könige samt Sternträger und Begleitung durch einen Erwachsenen auf den Weg, um Menschen Gottes Segen für das neue Jahr zu bringen. Dabei sammeln sie Spenden für Kinderhilfsprojekte, in diesem Jahr unter dem Motto „Frieden! Im Libanon und weltweit“.

Die Aussendung der Sternsinger erfolgte am 5. Januar  im Rahmen eines weihnachtlichen Konzerts um im Gemeindehaus, das von Kirchen- und Evangeliumschor samt Orchester (Ltg. W. Schwarz), sowie den Flötenkreisen von K. Schwarz gestaltet wurde. Außerdem wirkten Pastor Rutkies, Ela Vaismann (Orgel) sowie Gabriele Weidlich mit.

Foto: Kloppenburg

"Weihnachten 21" - das etwas andere Weihnachtskonzert

Am 29.12. führte der  "Chor Cantamus" unter der Leitung von Karl Unrasch das dreiteilige Weihnachts-Rock-Oratorium "Weihnachten 21" von Reimund Hess auf. Das etwa einstündige Werk mit seinen eingängigen, schlager- bis ohrwurmverdächtige Melodien und Rhythmen aus den Bereichen Rock, Pop, Gospel, Latin, Mambo usw. lockte zahlreiche  Besucher in die St. Johannes-Kirche. Mit viel Musizierfreude dargeboten, setzte es sich durchaus kritisch mit dem Ursprung, der Bedeutung und den heutigen Auswüchsen des Weihnachtsfestes auseinander,und betonte  darüber hinaus die hoffnungsvolle Botschaft auch in unserer Zeit. Die, den Chor ergänzende Besetzung mit den Gesangssolisten Titi del Ponte, Johanna Szesny (Engelssolo) und Karl Unrasch, dem Pianisten Ingo Stoevesandt, dem Schlagzeuger Sascha Suso, dem Saxophonisten Peter Koch sowie dem Sprecher Joachim Kück ließen die Aufführung zu einem besonderen Erlebnis zum Ausklang der Weihnachtszeit werden.

Mosaik Christophorus; Foto:Werres

"Christophorus soll bleiben" - Helfen Sie mit?!

Wie Sie vielleicht wissen - oder unten auf dieser Seite lesen können - wird es Veränderungen geben, die das altvertraute Gemeindehaus Ostlandstraße 36 betreffen. Vielschichtige Planungen haben begonnen. Egal, welche Entscheidungen eines Tages getroffen werden: Das bekannte Wandmosaik, das den Heiligen Christophorus (= "Christusträger") zeigt, soll auf jeden Fall erhalten bleiben und auch das künftige Gebäude zieren.

Um dies zu finanzieren, wurde jetzt eine Postkartenaktion gestartet. Es sind Postkarten mit dem Christophorus-Motiv gedruckt worden. Diese sind für 2,-€ pro Stück zu erwerben. (Gerne kann auch mehr gegeben werden.) Der Erlös soll der Erhaltung um dem Umzug des Mosaiks dienen.

Unsere nächsten Gottesdienste

Sie sind herzlich zu folgenden Gottesdiensten eingeladen:

19.01.,  10.00 Uhr:   Gottesdienst mit Abendmahl und Pastorin Servatius

26.01.,  10.00 Uhr:   Gottesdienst mit Lektorin Zippler

In die Zukunft gedacht

Foto: M.Kloppenburg

Die Zukunft Gemeindehauses: "Alles ist im Fluss"

Mit diesen Worten lässt sich am besten beschreiben, was zur Zukunft des Gemeindehauses zu sagen ist.

An dieser Stelle stellt der Arbeitskreis „Zukunft des Gemeindehauses“  sich und seine Arbeit vor.

Mitglieder des Arbeitskreises sind aus dem Kirchenvorstand: Birgit Haensgen  und Pastor Andreas Otten, Birgit Hoffmann und  Andreas Werner; für verschiedene Gruppen der Gemeinde: Martina Becker (Vertreterin  der Mitarbeiter/-innen), Gisela Grundmann (Senioren-/ Erwachsenenarbeit); Diakon Tony Sinke (Kinder- und Jugendarbeit). Birgit Hohorst (Vors. Bauausschuss); für die „Initiative Heiliger Hügel“: Winfried Schwarz; als beratende Mitglieder: Dr. Ralf Schlemminger, Kai Oevermann (Gebäudemanager im  Kirchenamt Verden)

Warum müssen wir das Gemeindehaus umgestalten?

Die Kirchengemeinde verändert sich und muss sich dieser Situation anpassen   (Gemeindegliederzahl, Altersstruktur, Tätigkeitsfelder). Unsere Kinder und Enkel sollen die gleiche Begeisterung für unser Gemeindehaus haben, wie wir. Das heißt, das Gemeindehaus muss nicht nur für Erwachsene attraktiv sein, sondern auch für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene; für Musiker, Philosophen, Bastler etc..

Wir müssen unsere Einrichtungen zukunftssicher machen. Heute werden Gebäude anders genutzt als vor 60 Jahren. Die gesetzlichen Anforderungen an Gemeindehäuser haben sich deutlich verändert und sind strenger geworden. Wir sollten einen Beitrag für den Klimaschutz und Nachhaltigkeit leisten (gemeinsame Nutzung von Einrichtungen).

Gibt es schon Entscheidungen?

Der Kirchenvorstand möchte den jetzigen Standort Ostlandstraße 36 erhalten und diesen vorrangig für die Entwicklung eines Gemeindehauses nutzen. Wie das zukünftige Gemeindehaus aussehen wird, wird noch geprüft. Folgende Alternativen stehen zur Debatte:

a) Teilabriss des Gemeindehauses und Sanierung/Neugestaltung des verbleibenden Teils
b) Abriss des Gemeindehauses und kompletter Neubau eines Gemeindehauses auf Grundstück Ostlandstraße 36  (analog GH Blender oder GH Westen)
c) Kooperation mit der Kommune und (gemeinsamer) Sanierung des bestehenden Gemeindehauses. Die Kommune übernimmt Teil für die kommunale Sozialarbeit
 

Das Mosaik St. Christophorus soll erhalten bleiben!

Der Kirchenvorstand möchte die Verbundenheit der Menschen mit dem „Alten“ bewahren und dem St. Christophorus auch in dem zukünftigen Gemeindehaus einen Platz geben. Dieser Umzug ist mit hohen Kosten verbunden. Sie alle können durch den Kauf einer Postkarte mit dem Bild des Mosaiks dazu beitragen, diese Kosten aufzubringen.


Wie geht es weiter?

Die Mitglieder des Arbeitskreises „gehen auf Reisen“ und besichtigen Gemeindehäuser in der näheren Umgebung, um sich ein Bild davon zu machen, wie die Probleme mit den Gemeindehäusern in anderen Gemeinden gelöst wurden. Davon erhoffen wir uns Impulse und Ideen zur Lösung unseres Vorhabens bei der räumlichen Planung und der optimalen Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Flächen. 
Wir hoffen, Sie im nächsten Gemeindebrief umfangreicher informieren und Beratungsergebnisse mitteilen zu können. Sollte es zwischenzeitlich Neuigkeiten geben, werden sie an dieser Stelle auf der Homepage der Kirchengemeinde veröffentlicht.  Außerdem wird es im ersten Quartal 2020 eine weitere öffentliche Informationsveranstaltung geben.

Birgit Haensgen / Andreas Werner
(für den KV und den AK)

Beständiges und Bewährtes

haushaltstipps.net_tipps.PIXELIO

Freude am Nähen?

Haben Sie Freude am Nähen aber so wenig Gelegenheit dazu? Mögen Sie gerne in Gemeinschaft sein und dabei auch noch kreativ? Haben Sie vielleicht etwas Schönes in der "Wundertruhe" erworben, das jedoch noch geändert werden muss?
Dann sind sie herzlich zur Nähstube der Ökumenischen Initiative eingeladen, die von Frau Finke geleitet wird. Immer am Montag der geraden Kalenderwochen treffen sich Interessierte von 16.00-18.00 Uhr in der Begegnungsstätte. Material und Maschinen sind vorhanden, sofern nichts Eigenes mitgebracht wird. Herzlich Willkommen.

Foto: andreas stix.PIXELIO

Schätze aus der "Wundertruhe"

In der "Schwaneweder Wundertruhe" in der Ostlandstraße 34 gibt es Kleidung, Spielzeug, Hausrat und vieles mehr für alle Schwaneweder Bürger zu günstigsten Preisen. Öffnungszeiten sind: Di und Do von 10.30-12.30 Uhr; Di, Do und Fr von 15.00-17.00 Uhr.  Kontakt: Frau Dippe (Tel. 04209/4787)

Arbeiten Sie gerne im Freien?

Dann sind Sie vielleicht richtig bei uns, denn der Friedhofs-Ausschuss und das Team der AnlagenpflegerInnen freuen sich sehr über  Unterstützung auf den Friedhöfen. Wenn Sie Freude daran haben, draußen zu arbeiten und bei der Betreuung und Instandhaltung schöner Grabanlagen zu helfen, könnte diese ehrenamtliche Tätigkeit etwas Passendes für Sie sein. Erwarten können Sie eine freundliche und dankbare Aufnahme in das Team, sowie nette Kontakte und kleine Gesten der Anerkennung. Auf einen Anruf freuen sich B. Virnich, G. Grundmann, 04209/2910, A. Köpke, 0421/603809 oder die Friedhofsverwaltung unter 04209/1638.

Foto: EHel

Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft: Geflüchtete in Schwanewede

Die Notunterkunft für Flüchtlinge in der ehemaligen Schwaneweder Kaserne im Winter 2015 ist längst Geschichte. Als Spuren bleiben viele nette Begegnungen mit Bewohnern und die Erinnerung an ein großartiges Engagement der Bürger.  Etliche ursprüngliche Camp-Bewohner sind inzwischen liebgewordene Mitbürger geworden. Dankbar - und ein bisschen stolz können wir sein, dass unser Ort diese unvorhergesehene Aufgabe so gut gemeistert hat. Bewahren wir uns unsere offenen Herzen, falls sie wieder gebraucht werden!
Immer noch und immer wieder werden Paten gesucht, die sich für Familien aus dem Irak und aus Syrien engagieren möchten, um ihnen zu helfen, sich in unserem Land und unserem Ort im Alltag zurechtzufinden. In den meisten Fällen ist dies ein Gewinn für beide Seiten. Kontakte und Informationen unter 04209/2400

 

Kontakte

Gemeindebüro

Dienstag bis Donnerstag 9 bis 11 Uhr

Martina Becker
Martina Becker
Ostlandstraße 36
28790 Schwanewede
Tel.: 04209 871

Friedhofsverwaltung

Montag und Donnerstag 9 bis11 Uhr, Mittwoch 15 bis 17 Uhr

Ute Christgau
Ute Christgau
Ostlandstraße 36
28790 Schwanewede
Tel.: 04209 1638

Gemeindebriefe