Greving

"ICH GLAUBE; HILF MEINEM UNGLAUBEN!" (Markus-Evang. 9,24)

Aktuelles

Foto: Hel

Ein "Predigtkästchen" ...

... befindet sich seit wenigen Tagen neben den Eingängen unserer Kirche und des Gemeindehauses. In diesen Kästchen finden Sie die "Sonntagsgedanken" unserer Pastorin Servatius und andere ermutigende oder hilfreiche Texte und Kleinigkeiten, die den derzeitig merkwürdigen Alltag bereichern können. Besonders für Menschen, die nicht die Internetangebote nutzen oder ein Ziel für einen kleinen Spaziergang suchen, haben wir diese Kästen eingerichtet. Bitte sagen Sie das gerne an an andere Menschen weiter. Herzlichen DANK an den fleißigen Handwerker, der die Idee so flugs umgesetzt hat.

Foto: M. Kloppenburg

Trotz alledem ... den Blick für das Schöne nicht verlieren

Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie schön die Welt ist und wieviel Pracht in den kleinsten Dingen, in einer Blume, einem Stein, einer Baumrinde oder einem Birkenblatt sich offenbart.
(Rainer Maria Rilke, 1875-1926)
 

Foto: Thomas Max Müller.PIXELIO

Es tut uns so leid: Als Maßnahme gegen die schnelle Verbreitung des Corona-Virus' müssen wir alle Gottesdienste und Veranstaltungen absagen

Gemäß den Anordnungen der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers müssen auch die Kirchengemeinden Schwanewede und Meyenburg/Bruch/Aschwarden zum Schutz der Bevölkerung das öffentliche kirchliche Leben  schweren Herzens rigoros einschränken. 

Das bedeutet:
•    Es finden keinerlei Gottesdienste, keine Trauungen, Taufen,  Konfirmationen und sonstige Gemeindeveranstaltungen statt.
•    Trauerfeiern können nur im kleinen Rahmen abgehalten werden.
•    Die Kirchen bleiben geschlossen.
•    Das Gemeindehaus bleibt ebenfalls geschlossen.
•    Kirchenbüro und Friedhofsverwaltung sind zu den bekannten Öffnungszeiten nur per Telefon / E-Mail / Fax zu erreichen.

In allen anderen Fällen - z.B. Trauerfälle, Seelsorge und Hausbesuche - verhalten sich die Pastorin/der Pastor und der Kirchenvorstand gemäß den Empfehlungen der Landeskirche. (Zum Stichwort "Seelsorge" beachten Sie bitte weiter untenstehenden Text.)

Diese Maßnahmen sollen einen Beitrag dazu leisten, Kontaktketten zwischen Menschen möglichst kurz zu halten, um die Infizierung mit dem Corona-Virus so lange wie möglich zu verzögern. Insbesondere ältere und gesundheitlich schwache Menschen sollen so geschützt und zusätzlich das Gesundheitssystem entlastet werden, damit es tragfähige Strukturen für Notfälle entwickeln kann und nicht zusammenbricht.

Allen Menschen in unserer Gemeinde wünschen wir - trotz aller Verunsicherungen und Einschränkungen im Privatleben und im öffentlichen Leben - eine angemessene Gelassenheit und gegenseitiges fürsorgliches Aufeinanderachten in den Familien, Freundschaften und Nachbarschaften.

"Ich sehe den Weg nicht. Gott kennt den ganzen Weg, wir kennen nur den nächsten Schritt."  (Dietrich Bonhoeffer)

Graue Passion, Hans Holbein, Christus in der Rast, um 1465 - um 1524, Staatsgalerie Stuttgart

Geistlich begleitet durch die Woche ...

Sonntagsgedanken zum Sonntag Judika (5. Sonntag der Passionszeit)
"Judika" bedeutet: „Schaffe mir Recht, Gott“ (Psalm 43,1)

Liebe Schwestern und Brüder!
An Judika wird es kalt. Und sollte noch so sehr die Frühlingssonne scheinen. Im Fortschreiten der Passionssonntage wird es an Judika kalt. Die Härte des Leidens Jesu kommt in den Blick. Die Einsamkeit. Die Kälte.
Der Predigtabschnitt aus dem Hebräerbrief knüpft an den Gottesdienst des Volkes Israel am großen Versöhnungstag an. Im dritten Buch Mose, Kapitel 16, finden wir ihn beschrieben. Da lesen wir: Die Tiere, „deren Blut in das Heiligtum zur Entsühnung gebracht
wurde“ (3. Mose 16,27), sollen anschließend „vor das Lager“ gebracht und verbrannt werden. In diesen Zusammenhang stellt der Hebräerbrief das Leiden Jesu und erklärt:
„Darum hat auch Jesus, damit er das Volk heilige durch sein eigenes Blut, gelitten draußen vor dem Tor. So lasst uns nun zu ihm hinausgehen vor das Lager und seine Schmach tragen. Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ (Hebräer 13,12-14)
„Draußen vor dem Tor“,- da ist es kalt und einsam. Ungemütlich. Unwirtlich. „Draußen vor dem Tor“,- da bist du abgesondert, ausgesondert, ausgesetzt; ungeschützt,- außerhalb der schützenden Mauern. In diesen Bereich hat sich Jesus begeben. Da hat er gelitten. Da hat er Spott- und Hassreden ausgehalten, kalte Brutalität ertragen.
Ich frage mich in diesen Zeiten der Corona-Krise: Wer ist jetzt „draußen vor dem Tor“? Jetzt, wo wir auch innerhalb der Stadt und des Dorfes auf Abstand gehen müssen und die „Kontaktsperre“ einhalten, um damit schlimmeres zu verhindern. Wer ist jetzt „draußen vor dem Tor“, wo es „kalt“ ist? - Ja, die Menschen, die jetzt in den Krankenstationen auf der ganzen Welt um das Leben der Erkrankten kämpfen. Und unsere alten Frauen und Männer in den Pflegeheimen, die niemand mehr besuchen darf. Menschen, die an den europäischen Außengrenzen warten, den Krieg im Rücken. Obdachlose, denen ihr Schlafquartier geschlossen wurde und die in ausgestorbenen Städten keine milden Gaben mehr bekommen. Menschen, denen ihr Lebenstraum von der eigenen kleinen Selbstständigkeit jetzt an Covid 19 stirbt. ….
„So lasst uns nun zu ihm hinausgehen“, fordert uns der Hebräerbrief auf. Das biblische Wort sendet uns dahin, wo es kalt ist. Einsam. Ungeborgen. Ausgesetzt. Zu denen, die in diesen Tagen doppelt hart dran sind. Und wenn wir auch – in diesem gesellschaftlichen Krisenmodus - nicht körperlich dorthin gehen können, so lasst es uns zumindest mit dem Herzen tun, mit unserer Aufmerksamkeit, unserer Fürbitte, unserem Gedächtnis. Das Herz sieht ja weiter. Es sieht über unseren gelähmten, krankheitsgebeutelten Städten jene zukünftige Stadt aufleuchten, die wir suchen. Dahin sind wir unterwegs. Dahin zieht uns unsere Hoffnung. Und deshalb, so meint der Hebräerbrief, können wir auch „hinausgehen vor das Lager“, zu denen in der Kälte. Jesus ist schon da.
 
Ihre Pastorin Martina Servatius

Foto: Rober Müller.PIXELIO

Seelsorge in belastender Zeit

Liebe Gemeindeglieder, Ihre Pastorin und Ihr Pastor sind auch und gerade jetzt als Seelsorger/in für Sie da. Auch wenn wir zur Zeit keine Besuche machen  dürfen, können Sie uns anrufen; Pastorin Servatius unter 04209/1404 (außer vom 30.3. bis 3.4.) und Pastor Otten unter 04209/1305. Machen Sie gerne Gebrauch von diesem Seelsorgeangebot. Gerade in dieser belastenden Zeit tut es manchmal gut, jemandem erzählen zu können, was eine/n bewegt, oder ein Wort des Trostes, des Rats, der Hoffnung zugesprochen zu bekommen. Scheuen Sie sich auch nicht, auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht mit der Bitte um Rückruf zu hinterlassen.

Sie können uns auch eine E-Mail schreiben mit Ihrem Anliegen. Dann setzten Sie in den Betreff bitte das Wort „Seelsorge“. Dann wissen wir gleich Bescheid. Wenn Sie möchten, dass wir für Sie oder ein bestimmtes Anliegen beten, teilen Sie uns dies gerne mit. Dann setzten Sie in den Betreff bitte das Wort „Fürbitte“.

Foto: Burkard Vogt.PIXELIO; www.pixelio.de

Wenn es eng wird ...

Geschlossene Schulen und Kitas, geschlossene Spielplätze und Läden, Verordnung von sozialer Distanz und Sicherheitsabstände zu den Mitmenschen. So sieht derzeit der Alltag aus - wie lange, ist derzeit nicht abzusehen.

Dieser Ausnahmezustand kann zu bedrängenden und beklemmenden  Situationen in den Familien, Haushalten und Beziehungen führen.

Es gibt Beratungsstellen, die in solchen Fällen Hilfe leisten. Im untenstehenden Download finden Sie eine Reihe von Telefonnummern und E-Mail-Adressen. Aber auch die Seelsorger/-innen in den Gemeinden können helfen oder weitervermitteln.

Des weiteren finden Sie im Download einen "10-Punkte-Plan", der helfen kann, den ungewohnten Alltag zu strukturieren.

Außerdem bietet die Kirche als Beschäftigung für Kinder eine Internetseite unter folgendem Link an.  https://www.kirche-entdecken.de/

Foto: Rike.PIXELIO

Füreinander da mit dem "Licht der Hoffnung"

Gerade in Zeiten der Verunsicherung ist es wichtig, nicht allein zu sein. Weil "leibhaftige" Treffen zur Zeit nicht möglich sind, bekommt das symbolische Zueinander-Halten besondere Bedeutung.

Eine schöne Idee dazu erreichte uns von Pfarrer Maybach aus Frankfurt. Er schreibt: „In diesen Tagen der notwendigen Isolation ist es besonders wichtig, Gemeinschaft im Glauben zu leben. Dies ist auch weiter möglich. Wir stellen (...) um 19 Uhr eine Kerze als Licht der Hoffnung ans offene Fenster. Zum Klang der Glocken beten wir in ökumenischer Gemeinschaft für unser Dorf, unser Land und die Welt. Jeder Haushalt für sich. Beim gemeinsamen Vaterunser wissen wir uns mit allen verbunden und von Gott gehalten. Je mehr Gemeinden sich anschließen, desto heller scheint das Licht der Hoffnung – in der Welt, für die Welt.

Dies lässt sich wunderbar verbinden mit der Aktion „Balkonsingen“ oder „Fenstersingen“: Kirchengemeinden aus dem Kirchenkreis Winsen laden alle Menschen dazu ein, in ein abendliches Beten und Singen einzustimmen. In vielen Gemeinden läuten jeden Abend um 19 Uhr für 3 Minuten die Kirchenglocken. Danach singen oder musizieren Menschen am offenen Fenster „Der Mond ist aufgegangen“ (Str. 1+3+7). Es kann ein stilles Gebet und ein Vater Unser folgen.

Seien Sie eingeladen, sich auf für Sie passende Weise an diesen Aktionen zu beteiligen: als Zeichen der Hoffnung, als Zeichen der Fürbitte, als Zeichen der Gemeinschaft, als Zeichen der Solidarität und Wertschätzung für diejenigen, die Dienst für uns alle tun ...

Weitere Informationen, Anregungen, Andachten, kirchliche Aktionen, Interessantes für Kinder und Sonstiges finden Sie auf den Seiten unserer Landeskirche und unter den auf dieser Seite aufgeführten Downloads.

https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de 

https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/frontnews/2020/03/14

Für Kinder   https://www.kirche-entdecken.de/

 

Unsere Gottesdienste

Aus oben genannten Gründen finden bis auf weiteres keine Gottesdienste, Taufen, Trauungen, Konfirmationen, Konzerte und Andachten in unserer Gemeinde statt.

Foto: Margot Kessler.PIXELIO

Brief des Bischofsrates

Liebe Schwestern und Brüder,

die Corona-Pandemie hat zu einem weitgehenden Stillstand des öffentlichen Lebens geführt, auch in unserer Kirche. Das berührt die Gemeinden und trifft ganz besonders alle, die für das gottesdienstliche Leben in unserer Kirche verantwortlich sind. Am vergangenen Sonntag läuteten überall in der Landeskirche die Glocken, doch die Talare und Noten blieben im Schrank. Vielen ist es schwergefallen, Gottesdienste abzusagen. Gerade in Krisenzeiten war Kirche immer an der Seite der Menschen. Sie will es jetzt auch sein. Keine Frage, gerade um der Schwachen und Gefährdeten willen ist es richtig, neben vielem auch Gottesdienste ausfallen zu lassen. Eine geistliche Anfechtung bleibt es gleichwohl.
„Der Mensch denkt, Gott lenkt, sagte man in gläubigen Zeiten. Das sind Tage, die Demut lehren.“ So begann in diesen Tagen das Heute-Journal. Allemal für uns in der Kirche ist es eine geistliche Aufgabe, diese Ausnahmesituation zu deuten. Für die meisten von uns ist es das erste Mal, dass eine Krankheit nicht nur das individuelle Leben beeinträchtigt, sondern auch allgemein als Bedrohung erfahren wird. Früher waren Erfahrungen von Seuchen und hoher Lebensgefährdung an der Tagesordnung. Durch die Fortschritte der Medizin ist diese Erfahrung weitgehend zurückgedrängt worden. Diese Pandemie bringt eine an Machbarkeit gewöhnte Gesellschaft an ihre Grenzen. Das ist eine Demutserfahrung für uns. Krankheit und Endlichkeit gehören zur gefallenen Schöpfung, ebenso wie Ohnmacht und Sorge.
Verstärkt wird die neue Krisenerfahrung durch besondere Kennzeichen unserer digitalisierten und globalisierten Welt: Viren können per Flugzeug binnen Stunden einmal um den Globus reisen, und genau das ist geschehen. Außerdem hören wir über die Medien und das Internet zeitnah von allen Entwicklungen und erleben in den sozialen Netzwerken die Verbreitung von Nachrichten (und auch Fake-news) und deren Kommentierung in Echtzeit. Das verunsichert, andererseits ermöglichen die sozialen Netzwerke auch neue Formen der Gemeinschaft.
Umso wichtiger ist es, dass wir als Christinnen und Christen nüchtern und besonnen die Lage in ihrer Widersprüchlichkeit wahrnehmen: Den meisten von uns geht es gesundheitlich gut.
Zugleich stellt es viele Familien vor große Herausforderungen, wenn Kitas und Schulen geschlossen sind. Menschen im Gesundheitssektor sind bis an die Grenze ihrer Kräfte gefordert. Kleine Unternehmen und Betriebe, Freiberufliche und Künstlerinnen fürchten um ihre Existenz. Die Folgen für unsere Volkswirtschaft sind noch nicht absehbar.
Viele gehen persönlich gelassen mit der Situation um, andere sind voller Sorge oder auch tiefer Angst. Manchen fällt der Stillstand des öffentlichen Lebens auf die Seele. Andere sind ernsthaft erkrankt. Die Erfahrung von Unberechenbarkeit und Unverfügbar im Vertrauen auf Christus auszuhalten, auch Ratlosigkeit bis zur Gottesfinsternis, ist ein Kennzeichen des christlichen Glaubens.
Diese Zeit ist für uns eine geistliche und eine praktische Aufgabe. Viele sind längst im Krisenmodus. In Windeseile arbeiten Gemeinden landauf und landab an alternativen Möglichkeiten, wie Menschen einander nahe sein können, wenn physische Distanz das Gebot der Stunde ist. Gottesdienste ohne Gemeinde werden online übertragen. Postkarten und Predigten, Hausandachten und Videobotschaften verbreiten sich weit über die eng verbundenen Kirchenmitglieder hinaus. Auf Twitter und Facebook sammeln sich Fürbittgruppen, Musiker streamen Wohnzimmerkonzerte. Die Kreativität kennt keine Landeskirchengrenzen. Not lehrt eben nicht nur beten. Sie macht auch erfinderisch.
Wir wollen ganz besonders in den kommenden Wochen eine seelsorgliche Kirche sein. Es entstehen Telefon-Hotlines, die Chatseelsorge weitet ihre Präsenz aus, das bewährte Angebot der Telefonseelsorge wird verstärkt nachgefragt. Ja, alle können viel tun – für den Zusammenhalt und geistliche Gemeinschaft, gegen Angst und Einsamkeit.
Wir nehmen in diesen Tagen in unserer Landeskirche eine Haltung des geistlichen Zusammenhalts, der Besonnenheit und der Solidarität wahr. In hoher Achtung für Ihren Einsatz danken wir Ihnen allen herzlich.
Wir bitten Euch: Seid füreinander da. Ruft die an, von denen ihr nichts hört. Mahnt die zur Ruhe, die aus dem Planen von Alternativprogrammen nicht herausfinden. Bleibt als Geschwister verbunden. Seid freundlich miteinander, wenn die Nerven zwischendurch blank liegen.
Wir sind in diesen Tagen besonders zur Fürbitte gerufen. Für diejenigen, die in Forschung und Medizin sehr hart arbeiten, für alle, die für Sicherheit und Versorgung da sind, für alle, die Entscheidungen fällen müssen, für die, die sich in ihrer Existenz gefährdet sehen, für Erkrankte und Besorgte.

Schließlich: Wir können in diesem Jahr nicht wie gewohnt Passion und Ostern im Gottes-dienst feiern. Wir sollten diese Wochen gerade deshalb geistlich begehen, als Zeit, in der wir Gottes Teilhabe am Leiden und Leben des Menschen in allen seinen Tiefen vergegenwärtigen. Gottes Macht führt über alle Erfahrungen von Krankheit und Tod hinaus. Diese österliche Gewissheit mag uns Zuversicht und Kraft für jeden neuen Tag geben, so ungewiss er am Morgen auch sein mag. Diese Erfahrung wünschen wir Ihnen.

Bleiben Sie behütet!
Ihr Bischofsrat: Ralf Meister, Petra Bahr, Hans Christian Brandy, Eckhard Gorka, Detlef Klahr, Birgit Klostermeier, Dieter Rathing

 

In die Zukunft gedacht

Foto: M.Kloppenburg

Die Zukunft Gemeindehauses: "Alles ist im Fluss"

Mit diesen Worten lässt sich am besten beschreiben, was zur Zukunft des Gemeindehauses zu sagen ist.

An dieser Stelle stellt der Arbeitskreis „Zukunft des Gemeindehauses“  sich und seine Arbeit vor.

Mitglieder des Arbeitskreises sind aus dem Kirchenvorstand: Birgit Haensgen  und Pastor Andreas Otten, Birgit Hoffmann und  Andreas Werner; für verschiedene Gruppen der Gemeinde: Martina Becker (Vertreterin  der Mitarbeiter/-innen), Gisela Grundmann (Senioren-/ Erwachsenenarbeit); Diakon Tony Sinke (Kinder- und Jugendarbeit). Birgit Hohorst (Vors. Bauausschuss); für die „Initiative Heiliger Hügel“: Winfried Schwarz; als beratende Mitglieder: Dr. Ralf Schlemminger, Kai Oevermann (Gebäudemanager im  Kirchenamt Verden)

Warum müssen wir das Gemeindehaus umgestalten?

Die Kirchengemeinde verändert sich und muss sich dieser Situation anpassen   (Gemeindegliederzahl, Altersstruktur, Tätigkeitsfelder). Unsere Kinder und Enkel sollen die gleiche Begeisterung für unser Gemeindehaus haben, wie wir. Das heißt, das Gemeindehaus muss nicht nur für Erwachsene attraktiv sein, sondern auch für Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene; für Musiker, Philosophen, Bastler etc..

Wir müssen unsere Einrichtungen zukunftssicher machen. Heute werden Gebäude anders genutzt als vor 60 Jahren. Die gesetzlichen Anforderungen an Gemeindehäuser haben sich deutlich verändert und sind strenger geworden. Wir sollten einen Beitrag für den Klimaschutz und Nachhaltigkeit leisten (gemeinsame Nutzung von Einrichtungen).

Gibt es schon Entscheidungen?

Der Kirchenvorstand möchte den jetzigen Standort Ostlandstraße 36 erhalten und diesen vorrangig für die Entwicklung eines Gemeindehauses nutzen. Wie das zukünftige Gemeindehaus aussehen wird, wird noch geprüft. Folgende Alternativen stehen zur Debatte:

a) Teilabriss des Gemeindehauses und Sanierung/Neugestaltung des verbleibenden Teils
b) Abriss des Gemeindehauses und kompletter Neubau eines Gemeindehauses auf Grundstück Ostlandstraße 36  (analog GH Blender oder GH Westen)
c) Kooperation mit der Kommune und (gemeinsamer) Sanierung des bestehenden Gemeindehauses. Die Kommune übernimmt Teil für die kommunale Sozialarbeit
 

Das Mosaik St. Christophorus soll erhalten bleiben!

Der Kirchenvorstand möchte die Verbundenheit der Menschen mit dem „Alten“ bewahren und dem St. Christophorus auch in dem zukünftigen Gemeindehaus einen Platz geben. Dieser Umzug ist mit hohen Kosten verbunden. Sie alle können durch den Kauf einer Postkarte mit dem Bild des Mosaiks dazu beitragen, diese Kosten aufzubringen.


Wie geht es weiter?

Die Mitglieder des Arbeitskreises „gehen auf Reisen“ und besichtigen Gemeindehäuser in der näheren Umgebung, um sich ein Bild davon zu machen, wie die Probleme mit den Gemeindehäusern in anderen Gemeinden gelöst wurden. Davon erhoffen wir uns Impulse und Ideen zur Lösung unseres Vorhabens bei der räumlichen Planung und der optimalen Ausnutzung der zur Verfügung stehenden Flächen. 
Wir hoffen, Sie im nächsten Gemeindebrief umfangreicher informieren und Beratungsergebnisse mitteilen zu können. Sollte es zwischenzeitlich Neuigkeiten geben, werden sie an dieser Stelle auf der Homepage der Kirchengemeinde veröffentlicht.  Außerdem wird es im ersten Quartal 2020 eine weitere öffentliche Informationsveranstaltung geben.

Birgit Haensgen / Andreas Werner
(für den KV und den AK)

Beständiges und Bewährtes

haushaltstipps.net_tipps.PIXELIO

Freude am Nähen? - zur Zeit ist die Begegnungsstätte geschlossen.

Haben Sie Freude am Nähen aber so wenig Gelegenheit dazu? Mögen Sie gerne in Gemeinschaft sein und dabei auch noch kreativ? Haben Sie vielleicht etwas Schönes in der "Wundertruhe" erworben, das jedoch noch geändert werden muss?
Dann sind sie herzlich zur Nähstube der Ökumenischen Initiative eingeladen, die von Frau Finke geleitet wird. Immer am Montag der geraden Kalenderwochen treffen sich Interessierte von 16.00-18.00 Uhr in der Begegnungsstätte. Material und Maschinen sind vorhanden, sofern nichts Eigenes mitgebracht wird. Herzlich Willkommen.

Foto: andreas stix.PIXELIO

Schätze aus der "Wundertruhe" - zur Zeit ist die "Wundertruhe" geschlossen.

In der "Schwaneweder Wundertruhe" in der Ostlandstraße 34 gibt es Kleidung, Spielzeug, Hausrat und vieles mehr für alle Schwaneweder Bürger zu günstigsten Preisen. Öffnungszeiten sind: Di und Do von 10.30-12.30 Uhr; Di, Do und Fr von 15.00-17.00 Uhr.  Kontakt: Frau Dippe (Tel. 04209/4787)

Arbeiten Sie gerne im Freien?

Dann sind Sie vielleicht richtig bei uns, denn der Friedhofs-Ausschuss und das Team der AnlagenpflegerInnen freuen sich sehr über  Unterstützung auf den Friedhöfen. Wenn Sie Freude daran haben, draußen zu arbeiten und bei der Betreuung und Instandhaltung schöner Grabanlagen zu helfen, könnte diese ehrenamtliche Tätigkeit etwas Passendes für Sie sein. Erwarten können Sie eine freundliche und dankbare Aufnahme in das Team, sowie nette Kontakte und kleine Gesten der Anerkennung. Auf einen Anruf freuen sich B. Virnich, G. Grundmann, 04209/2910, A. Köpke, 0421/603809 oder die Friedhofsverwaltung unter 04209/1638.

Foto: EHel

Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft: Geflüchtete in Schwanewede

Die Notunterkunft für Flüchtlinge in der ehemaligen Schwaneweder Kaserne im Winter 2015 ist längst Geschichte. Als Spuren bleiben viele nette Begegnungen mit Bewohnern und die Erinnerung an ein großartiges Engagement der Bürger.  Etliche ursprüngliche Camp-Bewohner sind inzwischen liebgewordene Mitbürger geworden. Dankbar - und ein bisschen stolz können wir sein, dass unser Ort diese unvorhergesehene Aufgabe so gut gemeistert hat. Bewahren wir uns unsere offenen Herzen, falls sie wieder gebraucht werden!
Immer noch und immer wieder werden Paten gesucht, die sich für Familien aus dem Irak und aus Syrien engagieren möchten, um ihnen zu helfen, sich in unserem Land und unserem Ort im Alltag zurechtzufinden. In den meisten Fällen ist dies ein Gewinn für beide Seiten. Kontakte und Informationen unter 04209/2400

 

Kontakte

Gemeindebüro

Dienstag bis Donnerstag 9 bis 11 Uhr

Martina Becker
Martina Becker
Ostlandstraße 36
28790 Schwanewede
Tel.: 04209 871

Friedhofsverwaltung

Montag und Donnerstag 9 bis11 Uhr, Mittwoch 15 bis 17 Uhr

Ute Christgau
Ute Christgau
Ostlandstraße 36
28790 Schwanewede
Tel.: 04209 1638

Gemeindebriefe