Beerdigung

Guenter Hamich  / pixelio.de


Leben und Sterben

Der Tod ist ein Teil unseres Lebens, den wir möglichst verdrängen, möglichst nicht zu nah an uns heranlassen. In unserer Zeit geschieht Sterben oft in institutionalisierten Räumen wie Krankenhäusern oder Pflegeheimen. So gerät der Tod weiter an den Rand unserer Welt. Die eigene Sterblichkeit zu bedenken kann helfen, sich bewusst dem Leben zuzuwenden.

Am Ende des Lebens

Oft kommt der Tod nicht über Nacht, sondern in einem längeren Prozess geht das Leben zu Ende. Betroffene und Angehörige spüren das. Schon in dieser Phase können Sie sich gern an unsere Kirchengemeinde wenden. Sei es, weil Sie Fragen haben, oder weil Sie oder Ihre Angehörigen Begleitung wünschen. Die seelsorgliche Begleitung von Sterbenden und Angehörigen gehört selbstverständlich zu den Aufgaben eines Pastors.

Bei einem Todesfall

Ist ein Mensch gestorben, wird zunächst ein Arzt verständigt, der den Totenschein ausfüllt. Der Leichnam kann noch bis zu 36 Stunden im Haus bleiben, um allen Angehörigen die Möglichkeit zu geben, Abschied zu nehmen. Auch in Krankenhäusern gibt es oft ähnliche Möglichkeiten. Es ist wichtig, sich gerade in dieser Phase die Zeit zu nehmen, die man braucht. Bei dieser Verabschiedung kann Sie auch gern ein Pastor begleiten und z.B. eine Aussegnung vornehmen. Sprechen Sie ihn dazu an.

Die Bestattungsintitute sind in dieser Zeit ebenfalls kompetente Berater.

Die kirchliche Trauerfeier

In der Regel benachrichtigt das Bestattungsinstitut die Kirchengemeinde, sodass sich einer unserer Pastoren mit Ihnen in Verbindung setzt. Im Trauergespräch sprechen wir darüber, wie es Ihnen in den letzten Tagen ergangen ist, wie Sie sich fühlen. Hier ist Raum für alles, was Ihnen auf dem Herzen liegt. Wir sprechen darüber, was für ein Mensch der Verstorene war und was sein Leben ausgemacht hat. Gemeinsam mit dem Pastor besprechen Sie die Gestaltung der Trauerfeier. Wünsche der Verstorbenen und der Angehörigen werden hier berücksichtigt.

Wer wird kirchlich beerdigt?

Grundsätzlich jeder, der zu Lebzeiten getauft worden ist.

Menschen, die zwar getauft wurden, aber aus der Kirche ausgetreten sind, haben deutlich gemacht, dass sie Distanz zur Kirche und ihren Ritualen halten wollen. Diese Willensäußerung berücksichtigen wir auch nach dem Tod, sodass die Trauerfeier für Verstorbene, die nicht mehr Mitglied einer Kirche waren, i.d.R. nicht von einem Pastor geleitet wird.

Die Begleitung der Angehörigen in dieser schweren Zeit ist selbstverständlich möglich. Dazu sprechen Sie uns gerne an.

Kinder, die noch nicht getauft wurden und ihren Willen diesbezüglich noch nicht äußern konnten werden selbstverständlich kirchlich bestattet. Ausschlaggebend ist in diesem Fall der Wunsch der Eltern.

B.B.

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